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21.10.2020     Blog-Kategorie: Sonstige Beiträge im Bachblüten Blog

Tags: Globuli

Globuli - Was ist das?

Globuli (vom lateinischen globulus = kleine Kugel) sind kleine weisse und süsse Kügelchen. Sie bestehen entweder aus reiner Saccharose (Zucker) oder Xylit. Xylit Globuli sind zuckerfrei und dadurch sehr zahnfreundlich. Globuli dienen als Träger von arzneilichen Substanzen in der Homöopathie oder in der Bachblüten-Therapie. Sie haben eine sanfte und natürliche Wirkweise. Und gehören zu der beliebtesten Darreichungsform von homöopathischen Arzneien. Der süsse Geschmack macht die Einnahme für jung und alt sehr angenehm. 

Die Geschichte der Homöopathie & Gabe von Globuli

Der deutsche Chemiker und Mediziner Dr. Samuel Hahnemann erfand Ende des 18. Jahrhunderts das Prinzip der Homöopathie. Das Jahr 1796 gilt als Geburtsjahr der Homöopathie. 

Grundlagen der Homöopathie: Homöopathische Arzneien basieren auf natürlichen Stoffen. Wie zum Beispiel Pflanzen oder Mineralien. Die werden extrem verdünnt (potenziert). Das Endprodukt wird dann Potenz genannt. Meistens gibt es C- oder D-Potenzen von Stoffen. Bei der Homöopathie kommen keine chemischen Präperate zum Einsatz. Sie wird daher auch als "sanfte" Medizin bezeichnet. Und entspricht dem Prinzip "Gleiches heilt Gleiches". Das bedeutet: Bei einem Krankheitsfall werden erstmal die Symptome untersucht. Es gibt verschiedene Substanzen die unterschiedliche Symptome auslösen. Im zweiten Schritt wird also nach einer Substanz gesucht, die die gleichen Symptome hervorruft. Diese Substanz wird dann stark verdünnt und dem Patienten verabreicht.

Erstmals tauchte der Begriff "Kügelchen" im März 1807 in Hahnemanns handgeschriebenen Krankenakten auf. In seinem Werk "Organon der Heilkunst" beschreibt er die Verabreichung von süssen Kügelchen. Diese wurden vorher mit der gewünschten Potenz imprägniert. "Organon der Heilkunst" ist das bekannteste Werk von Hahnemann und ist bis heute das Standardwerk für homöopathische Therapeuten.

Wie werden Globuli hergestellt?

Früher wurden Globuli von Bäckern in Handarbeit hergestellt. Sie bestanden damals aus einer Mischung von Stärkemehl, Rohrzucker und Milchzucker. Heute bestehen Globuli aus Saccharose oder Xylit. Wir bieten unsere Marken Rohglobuli in Pharmaqualität an. Unsere Globuli bestehen aus reiner Saccharose ohne Hilfsstoffe, Bio Saccharose oder Xylit (zuckerfrei). Diese sind technisch schwierig herzustellen. Durch den Verzicht von Maltose, können Unverträglichkeitsreaktionen minimiert werden.

Globulis dürfen nur streng nach dem Homöopathischen Arzneibuch (HAB verarbeitet werden). Durch spezielle Produktionsverfahren werden fast 100% perfekt runde Kügelchen nach den HAB Grössen ermöglicht. Der hohe Härtegrad und der geringe Abrieb vereinfacht das Aufbringen der Arzneien in späteren Produktionsschritten. 

Die HAB Grössen im Überblick:

Grösse Feinheitsgrad

Durchmesser

in mm*

Toleranzbereich* je Gramm* Gewicht* 

HAB 1

extrafein 1.2 mm  1.0 - 1.6 mm 470 - 530  2.0 mg
HAB 3 fein 2.1 mm  1.8 - 2.5 mm 110 - 130  8.3 mg
HAB 5 gross 3.0 mm  2.5 - 3.35 mm 40 - 50  22.2 mg
HAB 8 extragross 6.0 mm 5.8 - 6.4 mm 5 0.2 g

*je Kügelchen

Wie werden Rohglobuli zu einem Arzneimittel?

Bei der Weiterverarbeitung zu einem Arzneimittel werden die Rohglobuli mit dem homöopathisch potenzierten Wirkstoff oder Wirkkomplex benetzt. Viele der eingesetzten Wirkstoffe haben einen pflanzlichen Wirkstoff, so wie bei unseren Bachblüten Globuli Mischungen und unserer beliebten Marke Edis®.

Allerdings gibt es mineralische und tierische Ausgangsstoffe, die sehr streng nach dem Homöopathischen Arzneibuch (HAB) verarbeitet werden. Die Herstellung der Globuli erfolgt nach Vorschrift 10 des Homöopathischen Arzneibuchs . Hierbei werden 100 Teile Kügelchen mit 1 Teil Dilution der jeweiligen Potenz benetzt. Diese Benetzung wird in Dragierkesseln vorgenommen. Die Rotation der Kessel und eine genaue Auftragsweise sorgt dafür, dass die flüssige Dilution ihren Weg bis auf den letzten Globulus findet. Für die üblichen Potenzen werden Rohglobuli der Grösse 3 (fein) verwendet. 

Wir verwenden für die Herstellung unserer Edis® Bachblütenkombinationen zuckefreie Xylit Globuli, da diese besonders zahnfreundlich sind und jederzeit genommen werden können. Ausserdem haben wir vor Kurzem unsere Edis® Mischungen mit dem Vitam C verfeinert. Vitamin C trägt zur normalen psychischen Funktion und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Homöopathische Potenzen – was ist das?

Potenzieren bedeutet, dass homöopathische Arzneien schrittweise verdünnt und von Hand verschüttelt werden, um das richtige Wirkverhältnis der Arznei zu erlangen. Das Aufbereiten im Rahmen der Potenzierung, also das schrittweise Verdünnen und anschliessende Verschütteln ist für die Homöopathie und den verantwortungsvollen Umgang mit Arzneien von zentraler Bedeutung. Aus dem behutsamen stufenweisen Verdünnen ergeben sich je nach Verdünnung verschiedene Potenzen. Oft verwendete Potenzen sind zum Beispiel D und C Potenzen. Das C steht hier für Centesimal (Verdünnungsverhältnis: 1:100) und das D steht für Dezimal (Verdünnungsverhältnis: 1:10).

Oft gefragt - Sind Globuli immer gleich gross?

Die einfache Antwort: Nein. Globuli sind durch ihr aufwendiges Produktionsverfahren nie exakt gleich gross. Daher gibt es in jeder Grösse / jedem Feinheitsgrad einen Toleranzbereich. Schauen Sie sich alle Toleranzbereiche je Grössenangabe in der oben aufgeführten Tabelle an.

Wann und wie nehme ich Globuli am besten ein?

Globuli können über den Tag verteilt innerhalb der empfohlenen Menge pro Tag (z. B. 3 x 7 Globuli) eingenommen werden. Bitte lassen Sie bei der Einnahme die kleinen Kügelchen langsam im Mund zergehen, da die Aufnahme homöopathischer Arzneimittel bereits über die Mundschleimhäute geschieht.
Beliebt ist es auch, die Tagesdosis in ein Getränk (wir empfehlen eine Flasche Wasser oder ungesüssten Tee) zu geben und über den Tag zu trinken. Beachten Sie, dass die Kügelchen einige Minuten brauchen um sich komplett aufzulösen. Vor dem Trinken sollte das Getränk am besten kurz geschüttelt werden.

Globuli in der Schwangerschaft und Stillzeit

Grundsätzlich zeichnen sich Globuli  durch ihre gute Verträglichkeit aus. In der Regel ist die Einnahme von Globuli nebenwirkungsarm. Jedoch empfehlen wir schwangere und stillende Frauen vor der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels ihren Arzt oder Apotheker zu kontaktieren. Das gleiche gilt auch für die Behandlung von Neugeborenen und Babys. Bei der Wahl des richtigen Mittels können Ihnen auch die Hebamme oder ein Heilpraktiker behilflich sein. Bitte beachten Sie vor der Einnnahme die Anweisungen auf dem beiliegenden Beipackzettel. 

Sind Globuli auch für Diabetiker geeignet?

Die Einnahme von Globuli als Träger für homöopathische Arzneien ist für Diabetiker nicht bedenklich. Der Grundstoff von Globuli ist zwar reine Saccharose (Zucker). Jedoch enthält ein Globulus lediglich 0,0082 g Kohlenhydrate und entspricht 0,034 kcal. So würde eine Broteinheit bestehend aus 12 g Kohlenhydrate, 1450 Globuli entsprechen.
Sind Sie jedoch trotzdem unsicher oder leiden an Schwangerschafts-Diabetes? Entdecken Sie gerne unsere zuckerfreien Xylit Globuli mit einem gesunden Zusatz an Vitamin C.

Grenzen der Homöopathie - Ab wann sollte ich zum Arzt?

Wenn die Beschwerden sicht nicht verbessern oder sogar langfristig schlimmer werden, suchen Sie bitte einen Arzt auf. Zeigt das homöopathische Mittel keine Besserung ist der Gang zum Arzt unerlässlich.

 





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