25.03.2026 Blog-Kategorie: Gesundheit
Selen – Das wertvolle Spurenelement für unsere Gesundheit
Selen gehört zu den essenziellen Spurenelementen – das bedeutet: Der Körper braucht es, kann es aber nicht selbst herstellen. Obwohl es nur in sehr kleinen Mengen benötigt wird, spielt Selen eine überraschend große Rolle für unsere Gesundheit.
Was ist Selen überhaupt?
Selen (SE) ist für uns Menschen ein antioxidativ wirkendes Spurenelement. Chemisch ist es ein halbmetallischer Mineralstoff, der vor allem als Bestandteil von sogenannten Selenoproteinen wirkt. Diese Proteine übernehmen wichtige Funktionen im Körper – insbesondere beim Schutz der Zellen und bei Stoffwechselprozessen.

Wobei unterstützt Selen unseren Körper?
Starker Schutz vor oxidativem Stress
Selen wirkt als Antioxidans. Es hilft, freie Radikale zu neutralisieren. Das sind unstabile und aggressive Sauerstoff-Moleküle, die die Zellen schädigen und Alterungsprozesse beschleunigen können.
Selen kann dazu beitragen, Zellschäden zu reduzieren, Entzündungen zu verringern und kann so das Risiko für bestimmte chronische Krankheiten senken.
Unterstützung des Immunsystems
Ein gut funktionierendes Immunsystem braucht Selen. Es unterstützt die Aktivität von Immunzellen und hilft unserem Körper, Infektionen besser abzuwehren.
Außerdem: Wichtig für die Schilddrüse
Die Schilddrüse enthält besonders viel Selen. Es wird benötigt, um Schilddrüsenhormone zu aktivieren.
Förderung der Fruchtbarkeit
Selen spielt eine Rolle bei der Spermienbildung und kann die Beweglichkeit von Spermien verbessern. Übrigens: Auch bei Frauen trägt Selen zur hormonellen Balance bei.
Herzgesundheit
Studien deuten darauf hin, dass Selen helfen kann, Entzündungen zu reduzieren und die Blutgefäße zu schützen. Das kann sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken.
Unser täglicher Bedarf
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Erwachsene als tägliche Selenzufuhr:
- Frauen (ab 15 Jahren): 60 µg
- Männer (ab 15 Jahren): 70 µg
- Stillende: 75 µg
- Kinder/Jugendliche: 15–50 µg (altersabhängig)
Obergrenze: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, bei Nahrungsergänzungsmitteln eine Höchstmenge von 40 µg pro Tagesdosis für Personen ab 15 Jahren nicht zu überschreiten. Eine maximale Zufuhr von 300 µg pro Tag (aus allen Quellen) gilt als sichere Obergrenze, um Selenose (Überdosierung) zu vermeiden.
Mangel: Ein Mangel kann durch spezielle Erkrankungen, wie beispielsweise eine Hashimoto-Thyreoiditis, entstehen, wobei therapeutisch oft 100-300 µg Selen täglich eingesetzt werden.
Hinweis: Selenmangel sollte vor einer Supplementierung ärztlich abgeklärt werden, da zu viel Selen (Selenose) zu Symptomen wie Haarverlust, Müdigkeit und Knoblauchgeruch des Atems führen kann.
Ohne ausreichend Selen - kann es zu Problemen kommen?
Ja – wir merken einen Selenmangel durch Müdigkeit, Gewichtsschwankungen und Konzentrationsproblemen.
Symptome wie Müdigkeit, Muskelschwäche, Schilddrüsenprobleme oder Haarausfall können auf einen Mangel hinweisen. Der Hausarzt oder Endokrinologe kann den Selenspiegel im Vollblut präzise bestimmen. Ein Wert unter 100 µg/L im Vollblut wird oft als Mangel betrachtet. Ein optimaler Selenstatus liegt meist zwischen 121 µg und 168 µg pro Liter Vollblut (Blut mit allen zellulären Bestandteilen (Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten und Plasma).
Selenmangel – wer ist gefährdet?
Ein Mangel kann auftreten bei einseitiger Ernährung, veganer Ernährung (je nach Region), bei bestimmten Erkrankungen (z. B. Darmprobleme) und selenarmen Böden (Teile Europas sind betroffen. Dazu gehören insbesondere Länder in Mittel, Ost- und Nordeuropa).
Skandinavien hat auch selenarme Böden. Finnland hat aufgrund selenarmer Böden bereits 1984 beschlossen, Selen in Düngemittel beizumischen.
Auch in Deutschland sind die Böden meist arm an Selen, was dazu führt, dass schätzungsweise 70 % der Bevölkerung zu wenig Selen über die Nahrung erhalten.
Selenquellen aus unserer Nahrung

Die Menge an Selen in Lebensmitteln hängt stark vom Boden ab, in dem sie wachsen. Gute natürliche Quellen sind:
Selengehalt Lebensmittel (Selengehalt pro 100 g):
Paranüsse: ca. 1.900–4.000 µg
→ schon 1 bis 2 Nüsse decken den Tagesbedarf
Hohe Mengen:
- Thunfisch: ca. 80–100 µg
- Sardinen: ca. 50–60 µg
- Schweinefleisch: ca. 40–60 µg
- Rindfleisch: ca. 20–35 µg
- Hühnerfleisch: ca. 20–30 µg
- Eier: ca. 10–30 µg
- Vollkornprodukte: ca. 10–40 µg
- Käse: ca. 5–20 µg
- Linsen / Bohnen: ca. 5–15 µg
- Gemüse (z. B. Brokkoli): ca. 2–10 µg
- Obst: meist unter 5 µg
Und wenn ich nicht genug Selen aus Lebensmitteln erhalte?
Auch wenn wir tierische Produkte zu uns nehmen, ist nicht immer unser Selenbedarf gedeckt. Denn unser Körper verbraucht es täglich zur Aufrechterhaltung unserer Gesundheit.
Tipp: Überprüfen Sie anhand der von Ihnen genutzten Lebensmittel, ob Sie Ihren täglichen Selenbedarf tatsächlich erhalten.

Zum Glück können wir hier auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen:
Mit nur 1 bis 2 Tropfen Doktor-Klaus Selen ist Ihr Tagesbedarf sicher gedeckt.
Denn auf die Dosis kommt es an
Zu wenig Selen kann zu Schwäche, Infektanfälligkeit oder Schilddrüsenproblemen führen.
Zu viel Selen (mehr als täglich 300 bis 400 µg, siehe Obergrenze*) hingegen kann toxisch sein (z. B. Haarausfall, Übelkeit).Wichtig: Mehr ist hier nicht besser!
Mein Fazit
Selen ist ein kleines Spurenelement mit großer Wirkung. Es schützt unsere Zellen, stärkt unser Immunsystem und unterstützt wichtige Prozesse im Körper – besonders auch die der Schilddrüse.
Der Schlüssel liegt in der Balance:
Eine ausgewogene Ernährung reicht oft - aber nicht immer aus, um den Bedarf zu decken. Wenn Sie Bedenken haben oder ein Mangel bereits getestet ist: Doktor-Klaus hilft mit den dosiergenauen Tropfen.
Literatur & Quellen
-
Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE):
https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/selen/
-
National Institutes of Health (NIH) – Selenium Fact Sheet (englisch, wissenschaftlich fundiert):
https://ods.od.nih.gov/factsheets/Selenium-HealthProfessional/
-
European Food Safety Authority (EFSA) – Dietary Reference Values for Selenium:
https://www.efsa.europa.eu/de/efsajournal/pub/3846
-
Verbraucherzentrale – Nahrungsergänzungsmittel mit Selen:
https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/selen-ein-guter-schutz-fuer-unseren-koerper-17732
-
Helmholtz Zentrum München – Spurenelemente und Gesundheit:
-
https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/selen-traegerprotein-reguliert-ferroptose-bei-krebs-und-im-gehirn
https://www.helmholtz-munich.de/forschung
Dieser Beitrag entstand aus echter Recherchearbeit und teils eigenen Tests und Erfahrungen. Unsere Bloggerin Iris hat die Ergebnisse mit viel Herz für Sie aufbereitet.
